Micaela di Catalano

 

Die Süddeutsche Zeitung schrieb:

  «Di Catalanos Sopran besitzt Leuchtkraft, sie ist in der leichten Muse ebenso zuhause wie im dramatischen Fach, die großen Arien gelingen mühelos und überzeugend. Schon beim berühmten Gebet der Norma („Casta Diva“) aus dem ersten Akt von Bellinis gleichnamiger Oper singt Micaela di Catalano sehr beseelt und mit samtig-warmen Timbre, das sich voll Emphase zu strahlender Höhe steigert. Als Lauretta in Puccinis „Gianni Schicchi“ und in den beiden Arien der Mimi aus Puccinis „La Boheme“… kann die Sängerin mit Anmut und ohne jede Schärfe differenziert strahlende Wärme und ihr großes dramatisches Potential zur Geltung bringen.

Steigerung brachte dann vor allem das „Vissi d´arte“ der Tosca, das die junge Sopranistin ergreifend, voll schmerzlicher Süße und tiefer Tragik auskostete.»

 

 

Der neue Merker 11/2025:

«Für den ersten Teil des großen Finales sorgte Micaela Di Catalano mit dem Gebet der Elisabeth -ein jugendlich-dramatischer Sopran voll Furioso, aber auch spiritueller Ruhe. Die Gestaltung des Gebets ist ein eindringlich flehender Ruf, pointiert gesetzt und wortverständlich.»

 

Der online Merker  <Info des Tages>  (Freitag, 29. Mai 2026)  WALKÜRE  Nationaloper Sofia

... Bei den – anders als in Wien zwei Abende zuvor – durchwegs guten Walküren war diesmal eine dabei, die nicht aus Bulgarien kommt. Micaela di Catalano aus München fügte sich bestens in das voll überzeugende Ensemble auf den beweglichen Pferden ein. Constantin Trinks, der wie viele der bulgarischen Sänger bei Prof. Richard Trimborn in die Schule ging, übrigens auch wie Micaela di Catalano, zeigte am Pult des Orchesters der Sofia Opera and Ballet sein ganzes Wagnersches Können.